Sommer 2017

Editorial

AGEB im Dialog mit der Fernwärme Ulm

Ulm – Gebäudekomplexe können wesentlich günstiger saniert werden, wenn dies in Zusammenarbeit mit der Fernwärme Ulm (FUG) geschieht. Das belegte Michael Eschenbrenner, Vorstand der Arbeitsgruppe Energie und Betriebswirt- schaft (AGEB-AG) mit Sitz in Pfullendorf, mit Fug und Recht – und das im wörtlichen wie wortspielerischen Sinn: Ein Projekt in Ulm, von der AGEB-AG mit 2,4 Millionen Euro energetisch saniert, wurde durch den Anschluss ans Fernwärmenetz mit 400.000 Euro Zuschuss gefördert.

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Wer eine Terrasse allein nutzt, trägt auch allein die Kosten

Die Fläche der Terrasse zu erweitern, zu befestigen und gegen Blicke abzuschir- men ist ein nachvollziehbarer Wunsch der Wohnungseigentümer, die daran Sondernutzungsrechte haben. Eine Eigentümergemeinschaft hatte diesem An- liegen zugestimmt und beschlossen, dass die Kosten der Baumaßnahmen und künftigen Instandhaltung von den Nutzern zu tragen sind. So stand es auch bereits in der Teilungserklärung. Ein Eigentümer klagte jedoch und sprach der Eigentümerversammlung die Beschlusskompetenz ab; sie könne über die Folgekosten von baulichen Verän- derungen am Gemeinschaftseigentum nicht entscheiden.

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Der engagierte Beirat

Ferienwohnungen als Investition immer beliebter

Der Inlandstourismus entwickelt sich insgesamt positiv. 2016 verzeichnete das Statistische Bundesamt drei Prozent mehr Übernachtungen als noch im Vorjahr. Vom Trend zum Urlaub im eigenen Land profitieren auch Vermieter von Ferienwohnungen. Mit dem neuen Gesetz zur Neuregelung des Städtebaurechts haben Städte und Gemeinden jetzt bessere Steuerungsmöglichkeiten. Sie können die Nutzung von Ferienwohnungen und selten genutzten Zweitwohnungen genehmigungspflichtig machen. Ferienwohnungen gelten als nicht störender Gewerbebetrieb beziehungsweise als kleiner Betrieb des Beherbergungsgewerbes. Das bedeutet auch mehr Rechtssicherheit für Vermieter.

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Gartenteich holt die Natur zurück

Auch der allerkleinste Stadtgarten bietet noch Platz für ein Stück Natur. Wer die Gestaltung geschickt angeht, kann ein kleines Paradies schaffen. Dabei kommt es auch auf kleinem Raum auf Vielfalt an. Wasser kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Schon ein kleiner Teich bereichert die Natur, ist ökologisch sinnvoll und gut für das Klima. Nach Aussagen des deutschen Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe geht der Trend hin zu naturbelassenen Teichen. Bei diesen pendelt sich das ökologische Gleichgewicht im Gegensatz zu künstlichen Teichanlagen automatisch ein.

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